Stadt Lichtenfels investiert in die Abwasserinfrastruktur

Mitarbeiter bei Kanalsanierungsarbeiten an einem Schacht neben einem mobilen Sanierungsfahrzeug.
In Neukirchen wurden schadhafte Kanalabschnitte in offener und geschlossener Bauweise nachhaltig saniert und für mindestens 40 Jahre gesichert.

Die Stadt Lichtenfels hat schadhafte Kanalabschnitte in der Trinkwasserschutzzone IIIA in dem Stadtteil Neukirchen in offener und geschlossener Bauweise sanieren lassen.

Die Kanalsanierungsarbeiten in offener Bauweise waren erforderlich, da die Schäden im Bereich der Anschlussanbindungen bereits so weit fortgeschritten waren, dass eine Sanierung in geschlossener Bauweise mit moderner Robotertechnik technisch nicht mehr möglich war.

Saniert wurden 6 Anschlussanbindungen in offener Bauweise.

Nach der Reparatur der Anschlussanbindungen konnte der nächste Schritt erfolgen. Die Renovierung von rund 450 Metern Hauptkanalisation mit Rohrdurchmessern von DN 250 bis DN 300 mittels Schlauchlinertechnik.

Auch die angrenzenden, schadhaften Schachtbauwerke wurden im Zuge der Maßnahme saniert.

Durch die Schlauchlinersanierung wurden schadhafte Kanalabschnitte dauerhaft abgedichtet und die Nutzungsdauer um mindestens 40 Jahre verlängert.

Die Kanalsanierungsmaßnahme in Neukirchen zeigt, wie sowohl die Kanalsanierung in offener Bauweise wie auch die Kanalsanierung in geschlossener Bauweise dazu beitragen können, die bestehende Abwasserinfrastruktur gezielt und nachhaltig zu erhalten. Wo eine offene Bauweise unumgänglich war, wurde sie eingesetzt. Für die weiteren schadhaften Hauptkanalabschnitte kam dagegen die grabenlose Kanalsanierung zum Einsatz.

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